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Wenn Mumbai, dann Abode!

Bereits 1996 wurde Bombay in Mumbai umbenannt, aber auch heute hört und sieht man den ursprünglichen Namen noch häufiger als gedacht. So auch in unserem Hotel in Colaba, dem südlichsten Punkt der Stadt. Genau dieses Hotel ist der Auslöser für eine weitere Empfehlung, die von Herzen kommt.

Es ist nämlich kein gewöhnlicher, sondern ein durch und durch außergewöhnlicher Ort, in den ich mich bis über beide Ohren verliebt habe. Daher möchte ich euch heute meinen persönlichen „Place to be“ in Mumbai vorstellen: Das ABODE!

 

Das Abode

 

Außergewöhnlich und richtungsweisend!

Die Zimmersuche in Mumbai gestaltet sich grundsätzlich sehr schwierig. Daher war es ein willkommener Zufall, dass in dem Zeitraum, den wir für unseren Aufenthalt hier geplant hatten, die Neueröffnung eines Boutique Hotels anstand. Eine junge Engländerin hat sich damit einen Traum erfüllt und gemeinsam mit ihrem Partner folgendes Versprechen gegeben:

We love our city and believe passionately in making a positive impact within it. Our environmental policy is real and we constantly look for new ways to have a positive social influence.

Ein Versprechen, dass zuächst eher nach guter PR klingt und einen misstrauisch macht. Falsch gedacht! Es handelt sich um ein Versprechen, dass zu 100% gelebt wird. Sowohl die Liebe zur Stadt als auch der positive Einfluss auf sie, haben sich bewahrheitet.

Der Female Taxi Service

Es beginnt schon mit dem außergewöhnlichen Pick-Up vom Flughafen. Außergewöhnlich weil hierfür ausschließlich Frauen eingesetzt werden. Das Abode untertsützt damit eine Organisation, die sich für Frauenrechte in Indien einsetzt. Der „Female Taxi Service“ ist dabei ein Projekt von vielen.

Ein Spa Bereich der besonderen Art

Im hauseigenen Spa Bereichen werden verschiedene Massagen und Therapien angeboten. Das Abode stellt allerdings keine gewöhnlichen Therapeuten ein, sondern kooperiert mit einer städtischen Blindenschule, an der betroffene Menschen den Beruf erlernen können. Sie bekommen somit die Chance auf ein selbstständiges Leben, anstatt der in diesem Land üblichen Ausgrenzung.

Die Stadtgeschichte respektieren

Während die Regierung in Indien versucht jegliche Erinnerungen an die Kolonialzeit zu verdrängen, wird sie im Abode als ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte integriert. Viele verschieden Stil- und Designelemente in den Räumen bringen sie lebhaft zum Ausdruck und schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Mumbai

 

Selbst die Umbenennung der Stadt diente lediglich dem Verdrängen der Kolonialherrschaft. „Bom Bahia“ bedeutet auf portugiesisch „schöne Bucht“ und lieferte damals die Grundlage für den namen Bombay. Da aber nichts mehr an diese Zeit erinnern soll, wurde Mumbai daraus. Im Abode weiß man, dass es Mumbai ohne Bombay nie gegeben hätte und gibt daher beidem seinen Platz.

Die liebevollen Details und Mitarbeiter

Mehrmals täglich werden süße Grüße im Haus und in den Zimmern verteilt. Damit bereitet das Hotel nicht nur seinen Besuchern eine Freude, sondern auch den sorgfältig ausgewählten lokalen Blumen- und Süßigkeitenliefranten. Auch hier existieren verschiedene Kooperationen, die Unterstützung dort liefern, wo sie gebraucht wird.

Aber nicht nur die Details, sondern auch die Mitarbeiter sind wahnsinnig herzlich. Als wir hier ankamen war ich tierisch krank und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Die Besitzerin des Abode und ihre Angestellten haben sich einfach rührend um mich gekümmert und Tobi dabei geholfen mich wieder aufzupeppeln. Von guten Ratschlägen über Medikamente bis hin zu magenschonender Kost, war alles dabei.

Die Lage

Das Abode liegt wie bereits erwähnt in Colaba, einem der schönsten Stadtteile Mumbais. Das Wahrzeichen der Satdt und zugleich Indiens eigener Arc de Triomphe ist, wie viele andere Sehenswürdigkeiten, fußläufig zu erreichen.

Gateway of India

 

Der Kontakt

Da wir unser Zimmer direkt nach der Eröffnun gebucht hatten, war es relativ günstig. In der Zwischenzeit ist es zugegebenermaßen etwas kostspieliger aber dennoch jede Rupieh wert. Man tut nämlich nicht nur sich etwas Gutes, sondern dank dem vielseitigen Engagement im Abode, auch den anderen.

 

 

Mehr Bilder von Mumbai giebt es hier.

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