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Von Connecticut über Rhode Island nach Massachusetts

Nach einem schönen ersten Abend bei der Gastfamilie, haben wir den Montag völlig entspannt mit Ausschlafen, Essen und einem Besuch der Oma verbracht. Abends waren wir noch bei einem Arbeitskollegen zum Essen eingeladen und haben gestern schließlich den ersten Teil unseres Roadtrips gestartet. Erste Station war Warwick bei Providence, Rhode Island, wo wir in einer ebenfalls tierlastigen aber supersüßen WG übernachtet haben. Das Haus an sich war genauso wie ich es mir wünschen würde: Mit Veranda und einer urgemütlichen Einrichtung. Hier ein paar Eindrücke davon:

Da es schon relativ spät war, sind wir direkt daheim geblieben und haben mit dem dort lebenden Paar, 3 Hunden, 2 Katzen und einer lieben Ratte namens Fiona zu Abend gegessen. Nach einer gemütlichen Runde im Wohnzimmer ging es dann auch direkt ins Bett, um den Tag heute in Providence richtig ausnutzen zu können. Das Auto haben wir auf dem Hügel der Brown University stehen lassen und sind zu Fuß in die Stadt spaziert. Auf dem Weg dorthin haben wir uns eine der ältesten Bibliotheken der Welt, das Providence Athaneum, angeschaut.

Weiter stadtabwärts sind wir am Woonasquatucket River entlang durch den Waterplace Park gelaufen, indem wir einmal mehr die Demonstranten der Occupy Bewegung getroffen und beobachtet haben. Die Bewegung prangert die soziale Ungleichheit in den Vereinigten Staaten an und sieht in sich die 99 Prozent der Bevölkerung, „die nicht länger die Gier und Korruption von 1 Prozent der Bevölkerung hinnehmen wird“.Die Kritik richtet sich gegen einen zu starken Einfluss der reichsten Amerikaner auf die Politik und Gesetzgebung, sowie eine zu banken- und wirtschaftsfreundliche Politik. Durch eine friedliche, längerfristige Besetzung verschiedener Orte in verschiedenen Städten sollen entsprechende politische Änderungen bewirkt werden. Zusätzlich sind wir an einigen Gedenkstätten und der Rhode Island School of Design vorbeigekommen.

Die nächste und letzte Station in Providence war schließlich das Rhode Island State House, dessen weiße Kuppel die zweitgrößte selbst tragende Kuppel der Welt ist. Da kaum was los war, haben wir uns die Zeit genommen es auch von Innen zu besichtigen.

Am späteren Nachmittag ging es dann weiter nach Newport wo wir entlang dem Ocean Drive am Easton Beach angehalten und einen Teil des sogenannten Cliff Walks gelaufen sind. Das ist ein kleiner Weg der zwischen dem Steilufer und den dort erbauten prachtvollen Residenzen verläuft. Leider mussten wir nach den ersten 2 km wieder abbrechen weil es dunkel wurde und der stürmische Regen uns schon aufgeweicht hatte.

Nass und müde sind wir dann zu unserem nächsten Airbnb zu Hause nach Falmouth gefahren, das schon zur Halbinsel Cape Cod gehört, die wir uns morgen anschauen möchten. Herr im Haus war ein 71-jähriger, leicht verpeilter und mitteilsamer Amerikaner, der unsere Gesellschaft offensichtlich genossen hat. Nach einem leckeren Reisgericht, das wir uns in seiner Küche zubereitet haben, sind wir auch sofort eingeschlafen. Am nächsten Morgen haben wir uns dann schließlich von unserem “Host-Opa” verabschiedet und sind Richtung Provincetown aufgebrochen.

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