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Santa Claus in Boston

Nachdem wir es heute geschafft haben den Vormittag komplett zu verbummeln, mussten wir uns etwas beeilen vor Sonnenuntergang noch so viel wie möglich von Boston zu sehen. Daher ging es mit der Bahn direkt zur Stadtmitte, wo wir als aller erstes den lieben Santa Claus getroffen und uns traditionell auf seinen Schoß gesetzt haben.

Im Vergleich zu New York ist es hier, bei gepflegten und nur halb so unheimlichen Stationen, eine richtige Freude mit der Subway unterwegs zu sein. Vom Boston Common, einem der ältesten öffentlichen Parks des Landes, sind wir den sogenannten “Freedom Trail” abgelaufen. Er ist durch eine 5 km lange, gepflasterte Linie in der Stadt zu erkennen und führt quer durch Downtown bis zum Bunker Hill Monument an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Zu Beginn gab es das Massachusetts State House und die Park Street Church zu sehen, die zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt gehören. Gleich daneben liegt der Old Granary Burying Ground, ein kleiner Friedhof in dem die Wortführer des Unabhängigkeitskrieges liegen. Weiter ging es an der alten City Hall und dem alten State House vorbei zum Marktplatz und dem Quincy Market, wo ich mir eine super leckere riesen Kokos-Makrone gegönnt hab.

Weniger schön war das etwas makabre Holocaustdenkmal, bei dem man sich fragt, was es hier in Boston verloren hat.

Am Nordende angekommen, wurde man durch das italienische Viertel zur Kuppe von Copp’s Hill geführt, dem zweitältesten Friedhof von Boston, von wo aus man eine super Aussicht auf die Zakim Bridge und den Bunker Hill hat. Nach dem Überqueren der Brücke sind wir ihn hochgestiegen und haben uns die Granitsäule in Form eines ägyptischen Obelisken genauer angeschaut. Wir waren gerade noch rechtzeitig da, um noch hinaufsteigen zu dürfen und den Blick auf die Stadt zu genießen.

Für die Aussicht auf die Skyline von Boston, hat es sich trotz ungeputzter Fenster, auf jeden Fall gelohnt! Anschließend haben wir uns bei Dunkelheit noch kurz die USS Constitution und die Waterfront angeschaut, bevor wir den Abend in einem gemütlichen Pub haben ausklingen lassen.

Um am nächsten Tag pünktlich zur Weihnachtsfeierei “daheim” zu sein, sind wir nach einer kurzen Nacht relativ früh Richtung Cambridge gefahren. Dort haben wir uns zum Abschluss und im Schnelldurchgang die Harvard University angeschaut.

Jetzt freuen wir uns auf Weihnachten und wünschen euch allen eine wunderschöne, besinnliche und entspannte Zeit.

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