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Menam Chao Phraya, Silom Road und China Town

Gerade rechtzeitig vor dem absoluten Weltuntergang bin ich wieder am Hostel angekommen. Unglaublich! So ein Unwetter hab’ ich bei uns in Deutschland noch nie gesehen! Dafür hab’ ich jetzt genug Zeit euch von meinem Tag zu berichten!

Gestern Abend sind zwei Engländer, Gav und Joseph, in mein Zimmer gezogen, mit denen ich mich sofort super verstanden hab’. Wir sind direkt zusammen ein Bier trinken gegangen und haben ein paar Straßenartisten beobachtet. Das thailändische Bier ist super billig und schmeckt sogar mir.

Gav ist heute morgen wieder weitergereist während Joseph und ich uns für einen Bootstrip auf dem Menam Chao Phraya entschieden haben. Das ist der größte Fluß Bangkoks und wohl auch einer der schmutzigsten. Die Boote werden von allen gemeinsam genutzt: Schulkinder, Mönche, Geschäftsleute und Touris! Lediglich manche Plätze sind speziell für Mönche reserviert und sollten nicht belegt werden. Während wir so dahintuckerten, haben wir von der puren Armut bis hin zum größten Luxus alles gesehen!

Am Ende der Bootsstrecke sind wir ausgestiegen und über die Silom Road spaziert, die ganz viele Leckereien für uns bereitgehalten hat. Wir  haben hier viele verschiedene Dinge an den Straßenständen probiert und uns anschließend das Bankenviertel angeschaut. Besonders auffällig in dieser Gegend Bangkoks waren die vielen öffentlichen Altare und Opfergaben. Buddhistische und hinduistische Gottesverehrungen mit wunderschönen Gesängen an jeder Ecke.

Anschließend haben wir uns den Lumpini Park angeschaut wo sich herausgestellt hat, dass Joseph ein talentierter Zeichner ist. Während ich umhergesprungen bin und mich über alles mögliche, wir z.B. die Kokospalmen gefreut hab’, hat er mal kurzerhand den See und die Umgebung dort gezeichnet. Das Unglaublichste allerdings war, dass plötzlich kleine “Seemonster” aus dem Wasser gestiegen und um uns herum spaziert sind.

Nachdem wir genug vom entspannten Park hatten, haben wir ein TukTuk Richtung Chinatown genommen und versucht uns dort zu Recht zu finden. Das ist gar nicht so einfach – Chinatown ist ein Labyrinth aus kleinen und großen mit allen möglichen Geschäften, Händlern und Straßenständen gefüllten Wegen, die voller Abgase, seltsamer Essengerüche und offen brennender Feuer sind. Die Feuer haben den Zweck die Insekten vom Essen fernzuhalten, das einem auf dem Gehweg angeboten wird. Egal wie eng die Gasse ist, der Verkehr findet trotzdem einen Weg durchzukommen.

Morgen werde ich Bangkok zum erstenmal verlassen und endlich an’s Meer fahren. Geplant ist eine Busfahrt nach Pattaya und anschließend ein Ausflug auf ein paar kleinere Inseln.

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