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Auf Kaisers Spuren in die verbotene Stadt

Nach der ungewohnten Kälte in den Bergen, war ich richtig froh wieder in Hanoi zu sein, wo es um einiges wärmer war. Leider ist mein Plan, die zwei Museen und ein paar andere Dinge zu sehen, nicht aufgegangen weil montags alles geschlossen hat. Dafür hatte ich noch mal einen gemütlichen Tag und hab mir lediglich ein paar andere Stadtteile angeschaut. Heute bin ich dann früh morgens zum Flughafen gefahren und nach Da Nang geflogen – der mittlerweile 13. Flug seit ich Deutschland verlassen habe.

Dort angekommen, hab’ ich zwei Iren und einen Dänen kennengelernt, mit denen ich mir ein Taxi nach Hue geteilt habe. Nach drei Stunden und einem Knöllchen wegen zu schnellem Fahren, sind wir schließlich in der Kaiserstadt angekommen.

Hue ist die historische Hauptstadt von Vietnam und Sitz der letzten Kaiser. Die Stadt schlängelt sich entlang dem Parfumfluss Song Huong an dessen Ufer sich unzählige Drachenboote aneinanderreihen und darauf warten, Besucher flussabwärts zu bringen. Da es schon recht spät war und ich am nächsten Tag schon nach Hoi An weiterfahren wollte, bin ich direkt zur Zitadelle, der kaiserlichen Befestigungsanlage, spaziert.

Ich hab’ es zwar schon oft erwähnt, aber einmal muss es noch sein: Es ist einfach unglaublich,as die Menschen hier alles auf ihren klapprigen Fahrgerätschaften transportieren können. Heute ist mir ein Dreirad mit aufgeladenem Wohnzimmerschrank aufgefallen:

Die Zitadelle selber erkennt man schon von Weitem an ihrem Flaggenturm, an dem die große Nationalflagge weht. Sie hat einen quadratischen Grundriss von 10 km Umfang und ist umgeben von einem Wassergraben samt Mauer, die teilweise noch erhalten ist. Geht man durch das Mitteltor hindurch, gelangt man direkt in die frühere verbotene purpune Stadt.

Abends hab’ ich mich dann mit meinen Taxigenossen in einer witzigen Travellerbar getroffen, wo alle Wände von den Gästen beschriftet und bemalt werden dürfen. D.h. man kann sich gegenseitig Nachrichten hinterlassen, Tips und Erfahrungen für andere vefassen oder einfach nur nette Bildchen malen. Ich bin jetzt also auch verewigt und gespannt ob es, falls ich irgendwann einmal nach Hue zurück kommen sollte, immer noch lesbar ist.

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